Meine Hobbys

Das Thema “Hobby” ist inzwischen ein weites Feld geworden. Der Fotografie habe ich ja schon eine eigene Rubrik gewidmet.

Aber es gibt noch ein paar mehr Dinge, die mich interessieren und die mir viel Spaß bereiten. Da wäre zunächst das Thema Tanzen. Schon in der 9. Klasse beim obligatorischen Tanzunterricht hat es mir gut gefallen. Im Jahre 2000 ergab es sich, dass eine Freundin fragte, ob ich nicht mal mit zum Folktanz kommen würde. Ich dachte “Volkstanz mit Tracht und Lederhose?” Sie sagte “Nein, mit netten Leuten und viel Spaß!” Und so war es auch, einmal hingegangen und nicht wieder aufgehört. Einfach genial, jedoch nicht so genial einfach, aber wenn Frau und Mann die Tänze beherrschen, ist es einfach schön, egal ob Musik aus der Konserve oder richtig fetzig mit Liveband.

Das ganze Programm für Dresden und Umgebung gibt es unter:   www.gugelhupf-dresden.de

1997 habe ich meiner Vorliebe für Rhythmus und Perkussion zum Durchbruch verholfen, indem ich mit Perkussion-Unterricht begonnen habe. Dann ergab es sich, dass eine kleine Band einen “Mittrommler” suchte. Das Repertoire bestand hauptsächlich aus irischer Musik, also musste ein Bodhràn her. Auch hierfür habe ich an Kursen teilgenommen und bin beim Weiterlernen.

Wenn man trommelt, geht auch mal was kaputt. Gut, wenn man sich selber helfen kann. Also lernte ich, wie man Djemben, Dabuken, Rahmentrommeln und Bodhràns repariert.

Eine Besonderheit habe ich bei meiner Djembe angewandt, sie hat ein mechanisches Spannsystem.

Inzwischen habe ich mir auch schon zwei eigene Bodhràns gebaut. Es macht am Ende Spaß, wenn nach den Felschlägen das erwünschte Ergebnis erreicht wird und man ein Stück Holz und eine Ziegenhaut zum Klingen bringen kann.

Die erste Bodhràn also noch mit Ziegenhaut mit der Eigenschaft, dass jede Luftfeuchte-Veränderung die Spannung verändert.

Die zweite Bodhràn nun mit einem Schlagzeugfell aus Kunststoff, kein Reagieren mehr bei Luftfeuchtigkeit. Mal sehen, wie sie im Praxistest reagiert.

Diese Bodhràn habe ich mir selbst gebaut Der Rahmen mit einem keltischen Ornament Die Spannvorrichtung Meine erste selbstgebaute Bodhràn

Diese Bodhràn habe ich mir selbst gebaut.
Mein erstes Instrument habe ich gekauft, als ich noch nicht viel über Bodhràns wusste. Die Haut war zu dick und der Rahmen sehr flach.
Diese hier hat nun eine dünnere Haut, der Rahmen ist nicht so groß
(ca. 16 Zoll) und hat eine schöne Tiefe von 6 Zoll.
Natürlich ist der Rahmen geteilt und ich habe ein Spannvorrichtung eingebaut. Nun macht das Spielen auf ihr viel Spaß.
Die zweite Bodhràn aus meiner Werkstatt Ein Schlagzeugfell "hydraulic" von EVANS Die Spannvorrichtung Die zweite Bodhràn aus meiner Werkstatt

Diese Bodhràn hat den gleichen Rahmen wie Nr.1, 16" Sperrholz Buche, aber die Bespannung ist aus einem Schlagzeugfell. Ich habe ein hydraulisches von EVANS gewählt, es hat ein schönen vollen und tiefen Klang. Die Spannvorichtung aus Messing ist noch ein bisschen zu schwer, die werde ich wohl noch mal aus Alu herstellen.

Bei diesem individuellen Spannreifen kann man auch schön auf dem Rand spielen für die Rimshots. Es ist ein gutes Instrument geworden.
Umbau einer Djembe mit mechanischem Spannsystem Meine Djembe

Diese Djembe habe ich mir umgebaut mit einem mechanischen Spannsystem.
Es sind die Einzelteile, wie sie beim Schlagzeug üblich sind. Der Vorteil ist, dass man bei starken Schwankungen der Luftfeuchtigkeit schnell die Haut nachspannen kann.
Aber ehrlich gesagt, habe ich das bisher noch nicht ausgenutzt, da die Haut eine sehr hohe Spannung hat und somit nicht so stark auf Luftfeuchte-Schwankungen reagiert, aber es ist eine Variante.
1. Die kaputte Haut 2. Der Rand wird bearbeitet 3. Die nasse Haut ist aufgezogen und hochgebunden 4. Die Haut ist getrocknet, enthaart und geschliffen 5. Die fertige Djembe klingt wieder toll

Reparatur einer Djembe
 

  1. Die Djembe ist kaputt, die Ziegenhaut ist gerissen, durch falsche Lagerung, zu lange Pausen zwischen dem Spielen oder durch einen "Unfall". Hilfe muss her, damit sie wieder klingen kann.
  2. Die alte Haut ist entfernt. Meist ist der Trommelrand in einem unbefriedigenden Zustand. Er muß nachgearbeitet werden, damit die neue Haut optimal aufliegt und frei schwingen kann. Nur so ist ein guter Klang zu erreichen.
  3. Die neue, noch feuchte Haut ist aufgezogen, die Schnur ist eingefädelt. Nun müssen die Haare entfernt werden, der Rand der Haut ist noch hochgebunden, damit er glatt wird.
  4. Alles ist fertig. Jetzt werden die Schnüre noch mal nachgespannt, damit der bestmögliche Klang erreicht wird.
  5. Die reparierte und überarbeitete Djembe. Sieht sie nicht gut aus? Und sie klingt auch so gut, wie ihr Aussehen es verspricht. Bei guter Pflege bereitet sie dem Eigentümer wieder lange Freude.